Die Elmshorner Rutschmeisterschaft ist in der Szene bekannt – und umstritten. Es gibt keine elektronische Zeitmessanlage; die Zeiten werden per Hand gestoppt. Entsprechend groß ist die Diskussion um Genauigkeit und Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Zusätzlich gilt die Rutsche durch den tiefen Drop im Auslauf als technisch anspruchsvoll und nicht ungefährlich. Als besondere Motivation winkt dem Sieger traditionell eine Saisonkarte für das Freibad.
Für die Familie Köhnke sowie Younes Azreg besitzt dieser Wettkampf eine besondere Bedeutung: Alle stammen aus Wedel. Damit ist Elmshorn für sie faktisch eine Heimbahn, auf der sie regelmäßig trainieren und die Streckencharakteristik bestens kennen.
Rückblick auf das Vorjahr
Im Vorjahr setzte sich bei den Herren Cedric Köhnke durch und gewann den Wettkampf vor Andreas Köhnke. Den dritten Platz belegte Sebastian Rüdiger.
In der Jugendklasse bis 16 Jahre dominierte Lenius Köhnke das Feld und sicherte sich souverän den Sieg.
Ergebnisse 2026
Herren:
1. Andreas Köhnke
2. Cedric Köhnke
8. Younes Azreg
Damit drehte Andreas im Vergleich zum Vorjahr die Reihenfolge an der Spitze und sicherte sich den Sieg auf dieser schwer einzuschätzenden Bahn.
Ausfälle
Krankheitsbedingt konnten Anika und Janne Geib nicht antreten.
Einordnung
Trotz der umstrittenen Handzeitnahme bleibt die Elmshorner Rutschmeisterschaft ein fester Termin im Kalender – vor allem wegen der besonderen Streckencharakteristik und der direkten Duelle ohne technische Hilfsmittel. Der Wechsel an der Spitze zwischen Cedric und Andreas unterstreicht, wie eng das Leistungsniveau selbst unter ungenauen Messbedingungen beieinanderliegt.
