Zurück auf der großen Bühne
Im September 2023 wurde nach vierjähriger Unterbrechung erstmals wieder eine Deutsche Meisterschaft im Wettrutschen ausgetragen. Seit 2019 hatte es pandemiebedingt keine Austragung mehr gegeben. Entsprechend hoch war die Bedeutung dieser 23. Meisterschaft für die gesamte Szene.
Rückblickend auf die letzte Meisterschaft vor der Pause waren die Platzierungen klar in Erinnerung: Andreas Köhnke war Deutscher Vizemeister bei den schweren Herren, Lenius Köhnke Deutscher Meister bei den Kindern.
Unerwartete Ausfälle
Für das Team war diese Meisterschaft von besonderen Umständen geprägt: Aus persönlichen Gründen konnten Andreas und Lenius Köhnke sowie Sebastian Rüdiger und Arnd Nobbe nicht teilnehmen. Besonders bemerkenswert — es war die erste Deutsche Meisterschaft, an der Andreas Köhnke nicht am Start stand.
Gleichzeitig war es für mehrere Teammitglieder die erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft: Harald Weber, Michael Weber und Nick Potlitz gaben ihr DM-Debüt.
Ergebnisse — Schwere Herren
In der Klasse der schweren Herren setzte Cedric Köhnke ein deutliches Ausrufezeichen: 1. Platz — Deutscher Meister schwere Herren mit einem neuen Bahnrekord von 17,495 Sekunden. Damit unterbot er den bisherigen Rekord von Sven Schubert. Für Cedric war es der erste Deutsche Meistertitel in dieser Klasse — ein sportlicher Durchbruch auf nationaler Ebene.
Weitere Platzierungen: Christoph Feiden auf Platz 11, Harald Weber auf Platz 13, Michael Weber auf Platz 17 und Nick Potlitz auf Platz 18.
Damen
Lisanne Potlitz erreichte einen starken 5. Platz in der Damenwertung.
Teamwertung
Trotz der Ausfälle dreier erfahrener Leistungsträger erreichte das Team in der Gesamtwertung einen herausragenden 2. Platz in der Teamwertung.
Fazit
Diese Meisterschaft war geprägt von Gegensätzen: dem Fehlen erfahrener Leistungsträger auf der einen Seite und starken Debüts sowie sportlichen Durchbrüchen auf der anderen. Besonders Cedrics Titelgewinn samt Bahnrekord setzte ein klares sportliches Statement.
Die 23. Deutsche Meisterschaft markierte damit nicht nur das Ende der langen Pause, sondern auch einen Generationenwechsel innerhalb des Teams — mit beeindruckendem Ergebnis.
